… ist nicht kompliziert:

Anm.: die LinkAdressen sind hier NICHT als kommerzielle Angebote genannt, sondern zur Orientierung. Bei einem Kauf unbedingt Suchmaschinen wie geizhals, willhaben, ebay etc.etc. verwenden!!

EnergieSparLampen und EnergieVersorgung

(Industrie verschwendet mehr, aber AUCH in Haushalten gibt es Vorteile)

1. Energiesparlampen: auf jeder Packung steht die Lebensdauer in Stunden und in “wie oft ein-und-ausschalten”.
LED Lampen (real 1:8 gegenueber Gluehlampe und sofort hell) haben etwa doppelte Lebensdauer “normaler” Energiesparlampen (1:5, nach ein paar Sekunden hell), meist sind 30.000 bis 50.000 Stunden genannt.
(LED sind Halbleiter und haben praktisch keinen Verschleiss)

2. d.h. bei 10.000 x Einschalten und 20.000 Stunden kommst Du am besten mit durchschnittlich 2 Stunden je Einschalten hin
(sonst waeren entweder noch Brenndauer oder Einschaltvorgaenge “uebrig” gewesen; Strom “sparst” Du zwar beim Nichtbrennen, aber die Herstellung der Lampe kostet ja auch Material UND Energie, und die Einschaltvorgaenge — Paradebeispiel KuehlschrankKompressor — brauchen beim Einschalten viel Strom = Sparlampe brennen lassen erspart ganze Kraftwerke, wenn es alle tun, etwa beim Ganglicht)

3. “durchschnittlich” kann (fuer dieses Beispiel) aber genauso einmal 1 Minute und dann wieder 3 Stunden 59 sein. Wenn es also eine Zimmerlampe ist und sie ganze Abende verwendet wird, spielt ein paarmal kurzes Einschalten zwischendurch ueberhaupt keine Rolle; von “brennen”lassen”muessen” ist keine Rede, nur eben wenn das Zimmerlicht auch gleich den Gang begehbar macht, zahlt sich ein extra Einschalten vom Ganglicht plus Ausschalten vom Zimmerlicht gleich 2x nicht aus, wegen “Lebensdauer”Verkuerzung UND Einschaltstrom)

4. Heute 2012 gibt es auch schon preiswerte LED Energiesparlampen, zb
http://www.amazon.de/Lampe-Energyspar-Licht-Birne-Leuchtmittel/dp/B006T3LBDM/
(die gibt es auch im Baumarkt, aber nicht ganz so billig wie im Internet; die im Linkzitat hat 50.000 Stunden “Lebensdauer” draufstehen, das waeren 6 Jahre Dauerbetrieb 6x24x365=52560, und mit 10W verbraucht sie dabei 52560Wh=525,6kWh=ca.100,-euro in diesen 6 Jahren = ca. 16,- euro/Jahr; “ueber den Daumen” genaehert bedeutet das Strompreis = Leistung (Watt) x 1,5 (euro pro Jahr), wenn sie 24h/Tag leuchtet;
8 Stunden/Tag kosten detto Leistung x 0,5 (euro/Jahr),
d.h. das Zimmerlicht mit Energiesparlampe bleibt i.a. unter 5,- euro/Jahr.
als Strompreis sind ca. 20 cent/kWh gerechnet, http://forum.geizhals.at/t343050,-1.html?sort=time )

5. Da es auch Energiesparlampen 12V und 24V gibt, http://www.conrad.at/ce/de/FastSearch.html?search=energiesparlampe+%2212v%22+-220+-230&initial=true
hat also eine “Hausanlage” mit 12V oder 24V vom Dach durchaus Sinn (siehe unten 7: wenn neben den WarmwasserPaneelen noch Platz ist), weil dann
ALLE TrafoVerluste (TV, Radio, CD/DVD, PC, HANDY(!)Laden …) ENTFALLEN.

Und das ERSPART X-MAL MEHR (und kann wirklich ganze Kraftwerke ersparen) als die oft gepriesene “Standby”Ersparnis”, die in Summe eigentlich nur Branchenwerbung fuer (zusaetzliche) “Energiespar”- Standby- Stecker ist, die wieder Material UND Energie in der Herstellung brauchen.
(das ist ein typisches Beispiel fuer das Versagen von Ideologien wie “Wachstum” und “BIP/GDP-Grundlage” von “Wirtschaft” und “Monetarismus”Geldsteuerung”: nur “Kapitalismus” zu verdammen trifft hier zu kurz, auch “monetaere Demokratie” behebt das nur teilweise)
Achtung allerdings beim Selberbau: Handyladen mit USB braucht generell 5V, und PCs haben 12V UND 5V an Bord, da braucht es einen 12V/5V Umspanner mit 100-200W extra, je nach PC oder Notebook um ca. 5,- (Handy, kann auch mehrere zugleich laden) bis 50.-euro (PC).
http://www.conrad.de/ce/de/FastSearch.html?search=%2212v%22+%225v%22&initial=true

6. Waschmaschine: wenn es um Kochwaesche geht, die ja bei 95 Grad sterilisiert wird (etwa Unterwaesche, zur Vermeidung von Hautreizungen) dann zahlt sich 40 Grad aber schon gar nicht aus, weil i.a. mehr Waschmittel verbraucht wird (d.h. noch mehr Chemie und deren Herstell- Material UND Energie, und noch mehr Hautreizung; das betrifft ja nicht nur Energie, sondern auch Wohlfuehlen und Gesundheit).

Bei Oberbekleidung tritt das Problem der Hautreizung eher selten auf. Sinnvoll waeren fuer die meisten Waschvorgaenge eigentlich auch Waschmaschinen mit 12 oder 24 Volt und 120W = 10 bzw. 5 Ampere, wie es sie fuer den Campingbetrieb gibt, weil dann eben auch Solarstrom vom Dach verwendet werden koennte. Wie beim Camping ist dann aber das Problem des Heisswassers ungeloest bzw. sind sie nur mit 40 Grad vom Dach verwendbar,
oder mit 5x Wasserkocher je 1 Liter (der aber wieder Netzstrom braucht bzw. mit 12V fuer eine Waschmaschine zu langsam ist: 12 V Heisswasser troepfelt nur und reicht zwar fuer eine Teetasse, aber es kuehlt aus bevor genug Heisswasser da ist)

7. Warmwasser mit 30 bis 40 Grad kommt am besten vom Hausdach, wo Photovoltaik elend schlechte Wirkungsgrade hat (10-20%) waehrend das WarmwasserSolarpaneel 100% der Sonnenwaerme aufnimmt (und bei guter Isolierung eher wenig abstrahlt, auch im Winter)
Solche Anlagen zahlen sich aber nur bei Neubauten aus, wenn sie entsprechend ausgelegt werden (Passivhaus), waehrend es bei Altbauten zwar teuer gefoerdert aber nur Augenauswischerei ist:

Wenn alle Kosten- und EnergieFaktoren mitgerechnet werden (zb Material, Chemie UND Energie der Herstellung von Bau- und Daemmstoffen, ihr Transport und ihre Verarbeitung inklusive Zement- und Staubbelastung), ist “AltbauSanierung” sehr armselig gegenueber einfacher Fensterabdichtung und fussbodennaher Heizung mit strahlender Waerme — also Heizstrahler und nicht Konvektor — wodurch sich 18 Grad anfuehlen wie 25 Grad Warmluft.
Gas ist zwar “billiger” aber (Wind)strom ist vernuenftiger: Windstrom ist weniger stoerungsanfaellig, verursacht keine Gas- und Dichtigkeitsgefahren UND ist keine Verbrennung mit Klimagas CO2.

8. Fuer das Bier im Kuehlschrank und die Waschmaschine genuegen konventionell ca. 1500 W als Versorgung, vor allem wenn solche Geraete nicht zugleich betrieben werden.
(kleine TiefKuehlTruhen mit 12V (!) und 5 bis 10A (60 bis 120W) koennen sogar SOLAR betrieben werden, sind aber mit 700,- euro aufwaerts sehr teuer weil sie (noch?) kein wirkliches MassenProdukt sind)
Heutige Anschlusswerte liegen aber eher bei 5000 W pro Haushalt. (weshalb die Energie”Versorger” so gern nach AKW schreien)
a) als Wechselstrom fuer Haushalte und KMU gibt es das am guenstigsten von Windturbinen und Bojenkraftwerken in der Umgebung,
Wind/Wasserstoff ist ueberall moeglich, BojenKW brauchen einen Bach —
und damit werden auch die enormen Kosten und Verschandelungen fuer “Hoch”leistungs”Netze” ueberfluessig; AusfallSicherheit laesst sich genauso mit Redundanz (d.h. 2 oder 3 kleinere Turbinen statt einer grossen, denn mit 1/3 Ueberdimensionierung wird ja auch “konventionell” gearbeitet)
b) als Gleichstrom fuer Haushalte und KMU gibt es das weniger guenstig von Photovoltaik, die eher fuer Kleingeraete wie Handyladen und TV, Radio, Ganglicht etc. brauchbar ist: Photovoltaik hat immer noch 10 – 20b % Wirkungsgrad = von 1kW Sonne/m2 Quadratmeter kommen nur 50 – 100 W als Strom an;

9. Fuer Industrie sieht das anders aus, die verprassen riesige Leistungen (und lassen sich die Infrastruktur aber von PrivatverbraucherInnen zahlen, zb Ueberlandleitungen):
a) als Wechselstrom fuer Industrie gibt es das am guenstigsten von Wind- und Wasserturbinen, (notfalls Gaskraftwerken fuer 20 Jahre Uebergangszeit).
Kohle und Pellets und AKW sind INDISKUTABEL, weil das alles THERMISCHE Kraftwerke mit enormen Waermeverlusten — ins Abgas oder Kuehlwasser — sind und Kohle und Pellets auch noch Verbrennung mit CO2 Deponie in der Luft sind; Atomstrom heizt noch dazu nur den Dampf nuklear, der Strom wird von einer Dampfturbine (Technologie 19.Jht., vgl.Dampflok) erzeugt, ganz abgesehen vom AtomMuell.
(BEZAHLT werden sollte das aber zu REALpreisen mit KostenWAHRHEIT von Industrie selbst, und nicht auch noch mit Rabatten die den Privaten aus der Tasche gezogen werden: das ist eine politische Aufgabe)

b) als Gleichstrom fuer Industrie gibt es das am guenstigsten von Solar(spiegel)Kraftwerken (“Saharastrom”, geht aber auch in Europa) und da gilt dasselbe bezueglich <Ueberlandleitungen wie bei “Hoch”Leistungs”Netzen” heutiger Provenienz.

10. diese Ueberlandleitungen sind naemlich ein Kapitel fuer sich: konventionelle Elektrotechnik lehrte jahrzehntelang, dass Gleichstrom mehr Verluste “produziert” als Wechselstrom, da fehlen Messungen und klare Aussagen.
3sat Dokus sprechen regelmaessig von “enormen” Verlusten bei Wechselstromleitungen (durch “Ummagnetisierungen”, zu denen es schoene Bildchen gibt, fuer die es aber magnetisierbare Umgebungen braucht
— Luft und Isolierungen sind nicht magnetisierbar — und da werden offenbar Leitungsverluste mit Induktions- und Trafoverlusten verwechselt, die aber in 3phasigen Drehstromleitungen so nicht auftreten)

im Gegenteil: auf den ersten Blick sind bei Gleichstrom (hoher Leistungen) wesentlich mehr Korrosionsverluste und -probleme zb durch Lichtbogen und Luftfeuchtigkeit an Verbindungen und Schaltern zu erwarten, als induktiv “verloren” werden koennten (und die Induktionsverluste gleicht man i.a. kapazitiv aus, d.h. mit entsprechenden Kondensatoren)

Und diese Fragestellung (der HochSpannungsGleichstromUebertrager HGUe, wie sie auch “inhouse” in TrafoStationen zur Synchronisierung von FrequenzUnterschieden zusammengeschalteter Netze verwendet werden) ist jedenfalls Messungen und Vergleiche wert, die aber trotz hoher HGUe-Kosten und offener Fragen kein Energie”Versorger” von sich aus anstellt: auch das wieder ein politisches Problem.

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